Patenschaft für Aloyce aus Tansania

Initiiert durch Frau Struckmeyer und das Ehepaar Eule aus Vorwerk wurde schon vor einigen Jahren die erste Patenschaft für ein Kind des Amani Kinderdorfs in Kilolo in Tansania (SüdOstAfrika) übernommen. Nach dieser ersten Patenschaft für den Jungen Kevin kam bald die Patenschaft für Grayson dazu.

Seit dem vergangenen Schuljahr übernehmen die beiden jetzt zweiten Klassen die Patenschaft für einen Jungen namens Aloyce. Aloyce ist 9 Jahre alt und kam mit seinem kleinen Bruder in das andere, etwas kleinere Kinderdorf des Amanivereins in Kitwiru.

In Kitwiru leben 47 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren. Sie können aus verschiedenen Gründen nicht in ihren eigenen Familien leben, besuchen diese jedoch teilweise am Wochenende oder in den Ferien. Die Kinder werden hauptsächlich von tansanischen Hausmüttern betreut, die jeweils für eine Gruppe Kinder verantwortlich sind, und in denen jeder mithelfen muss, damit das harmonische Zusammenleben im Dorf funktioniert.

Das Ehepaar Eule besucht die Patenklassen regelmäßig, um aktuelle Fotos zu zeigen und über Neuigkeiten von ihrem letzten Besuch im Kinderdorf zu berichten. Dabei haben sie z.B. auch schon mal afrikanisches Essen für uns zubereitet.

Neben dem Einsammeln der monatlichen Spende bietet das Thema "Aloyce aus Afrika" in unseren zweiten Klassen immer wieder Gesprächs- und Unterrichtsanlässe. Schon unsere Klassentiere (Elefant und Giraffe) laden zum Bezugnehmen ein. 

 


Hilfe für Kinder – von Kindern

Eine Klasse der Grundschule Wilstedt 
unterstützte das Amani - Kinderdorf in Tansania 4 Jahre lang!

Nun ist die Klasse an die weiterführende Schule gegangen!

Seit der 1. Klasse unterstützten Eltern und Kinder der Klasse zusammen mit ihrer Klassenlehrerin – Frau Struckmeyer - ein Patenkind in Tansania.
Kelvin Kalole ist wie die meisten Kinder der Klasse im Jahr 2000 geboren und lebt seit mehreren Jahren im Amani Kinderdorf in Kilolo.
Wie alle Kinder in diesem Dorf ist Kelvin ein Waisenkind, das seine Eltern durch Aids verloren hat.

Wichtig erscheint hier, dass das gespendete Geld nicht nur einem „privilegierten“ Kind zugute kommt, sondern dass das gesamte Kinderdorf davon profitiert. Die einzelnen Kinder verfügen nämlich über kein Privateigentum, außer ihrem Bett und ihrer Kleidung. Alle Spielsachen und sonstige Materialien sind Gemeineigentum.
Das „Patenkind“ steht bei der finanziellen Unterstützung also nicht im Vordergrund. Allerdings ist es der direkte Ansprechpartner für alle Aktivitäten (Briefe, Bilder, Videos,...) zwischen den Kontinenten.

Von großer Bedeutung ist für uns auch, dass wir mit der Familie Eule aus Vorwerk, die sich mehrmals im Jahr im Amani-Kinderdorf aufhält, sehr engagierte, direkte Ansprechpartner haben.  So bekommen wir bei unseren Treffen mit Eules immer die „neuesten Nachrichten“ und vor allem viele tolle Fotos aus Afrika.


Als Teil einer – hoffentlich immer größer werdenden –Gemeinschaft wollen wir dazu beitragen,

- dass das Kinderdorf in Kilolo finanziell unterstützt wird, um erhalten und weiter ausgebaut zu werden

- dass die Versorgung der Kinder gewährleistet ist (Ernährung, ärztliche Versorgung, Kleidung)

- dass allen Kinderdorf-Kindern eine Schulausbildung ermöglicht wird (Schulgeld),

- dass bei den afrikanischen Kindern ein Gefühl dafür entstehen kann, dass es im fernen Europa Menschen gibt, denen ihre Situation nicht gleichgültig ist,

- dass eventuell eine persönliche Beziehung zwischen deutschen und tansanischen Kindern über einen Briefkontakt entstehen kann,

Neben der Hilfe für das entsprechende afrikanische Kind, bzw. für die entsprechende Einrichtung,  werden aber auch unsere Schulkinder davon profitieren.

Unsere Schulkinder werden auf eine sehr persönliche, direkte Art und Weise an die Problematik heran geführt, dass es für viele Kinder auf dieser Welt nicht selbstverständlich ist

- eine Familie zu haben, sich geborgen und sicher zu fühlen,
- jeden Tag etwas zu Essen zu bekommen,
- sich die meisten materiellen Wünsche erfüllen zu können,
- eine Schule besuchen zu dürfen,
- eine Ausbildung zu erhalten, die ihnen ein unabhängiges, eigenständiges späteres Leben ermöglicht.

Die Kinder können durch die Übernahme einer Patenschaft im praktischen Tun erfahren, was es heißt, soziale Verantwortung zu übernehmen.

Die Entwicklung persönlicher Einstellungen und Verhaltensweisen können hierdurch nachhaltig geprägt werden.

Sie lernen Toleranz,  Mitgefühl     (nicht Mitleid!) und Verantwortungsbewusstsein,  – allesamt Werte und Kompetenzen, die für unsere Gesellschaft UND UNSER SCHULLEBEN so wichtig und notwendig sind.


Wer sich über die Arbeit im Amani-Kinderdorf näher informieren möchte, kann dies tun unter: www.amani-kinderdorf.de

Seit Beginn des Schuljahres 2008/09 nimmt eine weitere Klasse (jetzt 3a, Klassenlehrerin Frau Schneidereit) an diesem Projekt teil!

Das ist unser Patenkind Kelvin Kalole.
Er lebt im Amani-Kinderdorf in Tansania.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kelvin und seine Freunde freuen sich über unser Geschenk. Sie spielen gemeinsam UNO und Grip-Bal

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